Freitag, 14. Juni 2013

Die spirituelle Ethik der Geistheilung - Denkweisen für Geistiges Heilen Beispiel 2 - Eine langjährige chronische Erkrankung

Eine zweite typische Situation ist eine chronische Erkrankung, die sich einfach nicht dauerhaft heilen lassen will. Oft kommt in so einem Fall der Patient mit der Einstellung „Mach das weg!“. Auch hier ist es für den Heiler wichtig, in die Ursachenebene hineinzugehen, die karmischen Hintergründe oder auch die Programmierungen zu erkennen und aufzudecken, die die Krankheit verursacht haben. Manchmal sind es alte Gelübde, ein anderes Mal mangelnder Selbstwert und Selbstliebe oder auch einfach der „Krankheitsgewinn“, der dem Patienten nicht bewusst ist.



„Krankheitsgewinn“ heißt, dass der Patient aus einer Krankheit den Vorteil vermehrter Zuwendung und Aufmerksamkeit erhält oder zu erhalten glaubt Auch dies ist eigentlich eine Folge mangelnden Selbstwertes, die erkannt und aufgelöst werden muss. Hier darf der Heiler nicht einfach mit seinem eigenen Willen „hineingehen“ und eine Genesung erzwingen, da er damit den Patient um seine Lernaufgabe bringen würde. Erst, wenn die Lernaufgabe erkannt und bewältigt ist, kann – im Einklang mit den kosmischen Gesetzen – dauerhafte Heilung erfolgen.

Alte Gelübde können z. B. dazu führen, dass der Patient sich in einem vergangenen Leben aus einem falschen Schuldgefühl heraus dazu verpflichtet hat, die Erkrankung eines geliebten Menschen zu übernehmen. Diese Programmierung sitzt so tief, dass das Bewusstsein darüber im jetzigen Leben verloren gegangen ist. Über die Seelenebene ist es im meditativen Zustand möglich, diese Ursache zu erkennen. Danach kann die Ursache, d.h. in diesem Fall die unnötige Krankheitsübernahme in einem speziellen Ritual aufgelöst und transformiert werden. Wird danach der Patient behandelt, so kann eine dauerhafte Heilung erfolgen. Eine weitere mögliche Ursache ist z.B. , dass der Patient in Vereinbarung mit nahen Verwandten, die ihn im jetzigen Leben begleiten eine schwere Krankheit auf sich nimmt, damit diese ihn pflegen müssen, um wiederum eine alte karmische Schuld zu begleichen.

Hier kann auf Seelenebene die Verbindung mit den Beteiligten aufgenommen werden und geklärt werden, ob sie sich darauf einigen können, die karmischen Schulden zu erlassen und somit die Verpflichtungen zu löschen. Geschieht dies, so kann durch die darauf folgenden Behandlungen der Erkrankung wieder eine dauerhafte Heilung erreicht werden. Ein typisches Werkzeug für derartige Arbeit ist die Rückführungstherapie. Eine andere Möglichkeit ist das Familienstellen, in welchem ebenfalls solche Verpflichtungen aufgedeckt werden können. Ich selbst arbeite in diesem Fall mit speziellen Meditationen und mittels Channeling, um zu erfahren, welche Ursachen hinter diesen Erkrankungen liegen.  

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Mittwoch, 12. Juni 2013

Die spirituelle Ethik der Geistheilung - Denkweisen für Geistiges Heilen

In meiner Einführung habe ich bereits erläutert, dass zusätzlich zur praktischen Ethik, die ja sehr gut in den Ethik-Richtlinien des DGH zum Ausdruck kommt eine besondere Verantwortung für das Geistige Heilen als auch bei Heilerausbildungen  an sich erforderlich ist. Diese gründet sich im Wesentlichen auf die Universellen Gesetze, denen ich auf diesen Internetseiten einen eigenen Abschnitt gewidmet habe.


Wesentlich ist zum ersten das Gesetz des Karma. Karma ist vereinfacht dargestellt das Gesetz von Ursache und Wirkung. Hat ein Klient eine schwierige Lebenssituation aufgrund von Karma der Vergangenheit erzeugt, so ist diese für ihn notwendig, damit er alle Aspekte seines Tuns erfahren kann und dadurch lernt und sich weiter entwickelt. Würde ich ihm das Karma abnehmen, so würde ich ihn um diese wichtige Erfahrung und Lernaufgabe bringen. Ich kann den Klienten jedoch dabei unterstützen, sein Karma, seine Lernaufgabe zu erkennen und schneller zu bewältigen. Das Gesetz des Freien Willens ergibt sich ebenfalls aus dem Gesetz des Karma. Ein jedes Lebewesen ist genauso wie jedes andere Lebewesen ein Teil des Ganzen, des Bewusstseins des Universums.

Und jedes Lebewesen hat einen freien Willen, den es zum Ausdruck bringen darf. Wird gegen diesen freien Willen verstoßen, d.h. das Dasein dieses Lebewesens gegen dessen Willen manipuliert, so entstehen Folgen und Konsequenzen, die sich weit über den bloßen Lebensbereich dieses Wesens erstrecken, da ja alle Lebewesen ursächlich miteinander zusammenhängen und auch voneinander abhängig sind. Diese Folgen muss derjenige, der sie in Gang gesetzt hat auch nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma) tragen und ausgleichen. Diese Tatsache hat weit reichende Konsequenzen für die spirituelle Arbeit, und es ist klar, dass diese Konsequenzen für den Verursacher umso schwerwiegender sind, je bewusster er gegen die universellen Gesetze verstößt.
Essenziell ist hier, dass der Klient in einer Beratung über diese Zusammenhänge aufgeklärt wird, denn das Verstehen der Situation an sich ist bereits ein wesentlicher Aspekt der Heilung und Hilfe. Um zu verdeutlichen, wie sich dies in der praktischen Arbeit auswirkt, möchte ich hier zwei Beispiele anbringen:
Wir fangen mit einer typischen Situation spiritueller Lebensberatung an, die fast jeder, der in diesem Bereich arbeitet in dieser oder ähnlicher Form erlebt hat:

Beispiel 1: Das Verlassenwerden durch den Partner

Es kommt ein Klient mit schweren Depressionen. Sein Lebenspartner hat ihn verlassen, er ist so deprimiert, dass er nahezu lebensmüde ist und seinem Leben keinen Sinn mehr gibt. Er wünscht von seinem Heiler oder Lebensberater, dieser möge doch bitte Energie auf die Situation senden, damit der Lebenspartner zurückkehrt. Doch hier muss der Berater innehalten. Denn würde er tatsächlich diese Situation mit Geistiger Energie beeinflussen, so würde sowohl der Klient, der dies gefordert hat als auch der Berater sowohl gegen das Gesetz des Karma als auch in mehrfacher Hinsicht gegen das Gesetz des freien Willens verstoßen. Es wird an dieser Stelle überhaupt nicht deutlich, warum der Lebenspartner den Klienten verlassen hat. Wer hat sich in der Beziehung was zu Schulden kommen lassen? Gibt es karmische Vorbelastungen, die zu dieser Situation geführt haben? Und welche Folgen hat es für das weitere Leben des Lebenspartners und seine späteren Lebens- und Lernsituationen, wenn der Berater diesen gegen seinen Willen in die Partnerschaft zurückzwingen würde? Würde eine solche Beziehung überhaupt gut gehen?

Hier muss der Berater gemeinsam mit dem Klienten die wahren Ursachen für die Trennung herausfinden. Werkzeuge hierfür sind z.B. TAROT, eine astrologische Karmaanalyse, das Familienstellen, Channeling oder andere Formen, mit den beteiligten Seelen auf der Geistigen Ebene Kontakt aufzunehmen.
Mittels TAROT kann ich erste Zusammenhänge, Verstrickungen und Ursachen des Scheiterns der Beziehung erkennen. Auch kann ich über die Metaphern der Bilder erforschen, wie sich die Beziehung weiterentwickelt hätte, wenn sie fortbestanden hätte und welche Wege für den Klienten nun offen stehen, da die Beziehung beendet ist.

Die zweite Analysemöglichkeit ergibt sich über die Astrologie. Hier ist es wichtig vorauszusetzen, dass die Konstellationen der Sterne zueinander nicht bestimmend auf das Leben wirken oder dem Klienten gar den freien Willen nehmen. Die Konstellationen der Sterne sind vielmehr als symbolhafte Bilder und Muster zu verstehen, die im Sinne der Synchronizität ein Abbild der Situation, Umstände und Voraussetzungen ergeben. Würde ich über die Astrologie dem Klienten sagen, die Situation wäre so und so, da die Sterne das zeigen würden und er müsste das einfach hinnehmen, so würde ich wieder gegen den freien Willen des Klienten verstoßen, indem ich ihn von der Situation abhängig mache und ihm jede Möglichkeit nehmen würde, sein Leben eigenverantwortlich zu meistern. Vielmehr würde ich sogar eine Abhängigkeit des Klienten von mir erschaffen, da er nun bei jedem Problem zu mir käme und wissen wollte, wie es weiter geht.

Es kommt also bei der astrologischen Beratung darauf an, dass der Klient die Umstände und Voraussetzungen seines Lebens begreift und dann das Ruder in die Hand nimmt, um sein Leben mit Hilfe seiner Potentiale zu meistern. Zum einen kann ich hier ein Geburtshoroskop erstellen, welches dem Klienten seine Potentiale, seine Fähigkeiten in den unterschiedlichen Lebensbereichen aufzeigt aber auch Hinweise darauf gibt, in welchen Lebensbereichen noch Potentiale zu entwickeln und Lernaufgaben zu bewältigen sind und worin diese Lernaufgaben bestehen. Bereits diese Analyse erklärt in den meisten Fällen die Schwierigkeiten, die sich in einer Partnerschaft ergeben haben. Erstelle ich nun noch eine Partneranalyse, so kommen auch die Potentiale und Schwierigkeiten des Partners hinzu, und natürlich die Wirkung der beiden Persönlichkeitsbilder aufeinander. Sehr interessant ist es, dass sich ganz oft beide Persönlichkeitsbilder miteinander ergänzen und jeder der Spiegel des anderen ist, der ihm die noch in der Entwicklung der Persönlichkeit zu bewältigenden Lernaufgaben zeigt. Eine dritte Möglichkeit ist die astrologische Karma-Analyse, das Mondknoten-Horoskop. Hier ergeben sich zusätzliche Hinweise auf karmische Verpflichtungen und Abhängigkeiten, die aus den vergangenen Leben mitgebracht wurden.

Aus allen diesen Werkzeugen heraus kann der Klient erkennen, warum er sich in dieser Lebenssituation befindet und was er daraus lernen soll. Er sieht auch die Potentiale, die ihm bei der Bewältigung dieser Lebenssituation helfen und die Möglichkeiten, die er nach Bewältigung der Lernaufgaben hat.
Wenn dieser analytische Teil der spirituellen Beratung abgeschlossen ist, kommt der „energetische Teil“ der Arbeit zum Zug. Hier kann ich sowohl dem Patienten durch Heilenergie dabei helfen, die Trauer und die Schmerzen zu überwinden, als auch mit ihm in speziellen Ritualen alte Emotionen und Muster auflösen und transformieren. Vielfach kann nach der Erkenntnis auch Karma transformiert werden, sofern es im Einklang mit allen beteiligten Seelen ist.

Mit diesen Werkzeugen wird der Klient ermächtigt, sein Leben wieder in Eigenverantwortung in die Hand zu nehmen und zu meistern.


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Montag, 10. Juni 2013

Geistiges Heilen - Die Ethik-Richtlinien des DGH e.V. - Geistheilungs-Ethik

Der Dachverband für Geistiges Heilen e.V. hat die im Folgenden dargestellten Regeln für die Heilertätigkeit aufgestellt und empfohlen. Dabei wird neben der  rechtlichen Situation der Heiler insbesondere auch der ethische Aspekt der Heilertätigkeit berücksichtigt. Die Richtlinien sind für Heilerausbildungen und Ausbildungsangebote sinngemäß zu übertragen.

 

Eines der Ziele des DGH ist es, für mehr Transparenz im Bereich der Heilertätigkeit zu sorgen und Missbrauch zu verhindern. Auch arbeitet der DGH intensiv an der Verbesserung der rechtlichen Situation der Heiler.

Für weitere Informationen empfehle ich den Besuch der Homepage des DGH http://www.dgh-ev.de.

I. Grundregeln im Umgang mit Klienten
1. Die Willensfreiheit des Klienten bleibt unangetastet. Insbesondere übe ich keinerlei Druck aus, Sitzungen bei mir zu beginnen oder fortzusetzen.

Es liegt in der Verantwortung und freien Entscheidung des Klienten, das geistige Heilen jederzeit abzubrechen oder fortzusetzen. Klienten dürfen nicht getäuscht, manipuliert oder subtil beeinflußt werden, z.B. durch unaufgefordert vorgelegte oder ausgehändigte Dankesschreiben, Zeitungsartikel etc. Der Heiler darf den Klienten nicht durch eine vorher festgelegte Anzahl von Sitzungen an sich binden. Diese Regel soll verhindern, daß ein Abhängigkeitsverhältnis entsteht.

2. Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber dem Klienten bewußt in allem, was ich sage, schreibe, tue oder unterlasse.

3. Niemals verspreche ich Heilung oder auch nur Linderung.

Durch die Einhaltung dieser Regel schützt sich der Heiler vor allem vor rechtlichen Konsequenzen, die sich aus der derzeitigen Gesetzeslage in Deutschland, Österreich und den meisten Schweizer Kantonen ergeben. Darüber hinaus soll der Klient nicht durch Erfolgsversprechen - oder Aussagen, die als solche interpretiert werden können -in Abhängigkeit gebracht werden.

4. Ich präsentiere mich nicht als "Wunderheiler".
Der Begriff "Wunderheiler" nährt die Hoffnung auf sofortige, vollständige Genesung für jedermann.

5. Ich ermahne meine Klienten, ihre Hoffnung keinesfalls allein auf mich zu setzen.
Der Klient soll bestärkt werden in seinem Vertrauen auf seine Selbstheilungskräfte. Der Heiler soll sich nur als Wegbegleiter des Klienten verstehen und dies ihm gegenüber auch deutlich zum Ausdruck bringen. Seine Tätigkeit soll nicht als Ersatz für ärztliche oder heilpraktische Behandlung präsentiert werden.

6. a) Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Bemühen, Klienten mit Geduld, Einfühlsamkeit und Anteilnahme zu begegnen.

6. b) Ich benehme mich stets angemessen und ohne Zudringlichkeit, insbesondere ohne sexuelle Belästigung des Klienten. Diese Gebote drücken für Heiler Selbstverständlichkeiten aus.

7. Ich kläre Klienten darüber auf, daß meine Tätigkeit der Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte dient und nicht die Tätigkeit des Arztes/Heilpraktikers ersetzt. Darauf weise ich entweder durch einen in der Praxis gut sichtbaren Aushang hin oder vor der Behandlung durch Übergabe eines schriftlichen Hinweises, den der Klient zu unterzeichnen hat.

Beim ersten Kontakt, spätestens beim ersten Zusammentreffen muß der Klient über den voraussichtlichen Ablauf der Sitzungen, deren Dauer sowie das eventuelle Honorar in Kenntnis gesetzt werden.
Fragen sollen direkt und ohne Ausflüchte beantwortet werden. Über unvorhersehbare Änderungen von Sitzungsverläufen wird der Klient vorweg informiert und ihm die Zustimmung oder Ablehnung freigestellt. Es wird empfohlen, daß Heiler und Klient das DGH-Blatt "Information" Punkt für Punkt miteinander besprechen, dabei eventuelle Unklarheiten beseitigen und es dann gemeinsam unterschreiben. Satz 2 dieser Regel findet bei Gruppenfürbitten und ähnlichen Sitzungen keine Anwendung.

II. Richtlinien für Honorare

1. Meine Bereitschaft zu helfen richtet sich nicht nach der Zahlungsfähigkeit meiner Klienten.

Die Hilfsbereitschaft des Heilers soll nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Klienten abhängen. Es ist Heilern aber nicht generell zuzumuten, nur unentgeltlich zu arbeiten - insbesondere dann nicht, wenn sie hauptberuflich tätig und auf Einnahmen angewiesen sind. Transparenz beim Honorar und Rücksichtnahme auf sozial schwache Klienten sind unerläßlich.

2. Die vom DGH empfohlenen Honorarrichtlinien werden von mir beachtet.

Im allgemeinen soll nur die für die Sitzung aufgewendete Zeit abgerechnet werden. Dabei soll der Höchstbetrag von € 80,-/sfr 130,- pro 60 Minuten in der Regel nicht überschritten werden. Freiwillige Zuwendungen oder Spenden sind von den Einschränkungen unter Ziffer II.1-4 ausgenommen. Unter diese Richtlinie fallen auch telefonische Sitzungen.

3. Ich rechne nur Tätigkeiten ab, die in Gegenwart des Klienten erfolgen.

Abrechenbar sind demnach nicht: Fernheilung, Fürbitte in Abwesenheit des Klienten. Denn beides sind Leistungen, deren Häufigkeit und Dauer der Klient nicht zuverlässig kontrollieren kann. Daher fallen telefonische Sitzungen nicht unter dieses Verbot. Für den Fall, daß ein Klient einen vereinbarten Sitzungstermin nicht wahrgenommen hat, darf keine Gebühr verlangt werden.

4. Ich verlange niemals Vorkasse.

Mit Vorkasse sind auch unbare Zahlungen gemeint, z.B. per Scheck oder Kreditkarte.

III. Mein Verhältnis zu anerkannten Heilberufen
1. Ich bemühe mich um eine gute Beziehung zu allen in Heilberufen Tätigen und um Zusammenarbeit mit ihnen.

Der Heiler soll Ärzte und sonstige Heilberufe nicht verunglimpfen. Soweit möglich, strebt er Austausch mit Vertretern anderer Heilberufe an.

2. Es wird meinerseits nicht diagnostiziert, untersucht, therapiert oder sonst Heilkunde im gesetzlich definierten Sinne ausgeübt. Medikamente (auch Bachblüten, Tees usw.) werden weder empfohlen noch verordnet, noch verabreicht. Ich weise darauf hin, daß die medizinische Betreuung weiterhin in die Hand des Arztes/Heilpraktikers gehört; d.h. daß ich auch nicht abrate von: Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme, Therapien oder operativen Eingriffen.

Der Heiler sollte nicht den Eindruck erwecken, als könne er Krankheiten zuverlässig und präzise erkennen. Allerdings erhalten viele Heiler intuitive Eindrücke über Art und Ursache von Beschwerden (z.B. über Aurasehen und -fühlen). Daher sollten sie Hinweise nur in allgemeiner Frageform geben (z.B. Haben Sie sich schon ärztlich untersuchen lassen?“). Ebenso vermeiden sollten Heiler den Eindruck, als übten sie Therapie in dem Sinne aus, daß sie bestimmte Leiden kurieren. Heiler behandeln keine Krankheiten - sie betreuen Kranke. Dabei zielen sie nicht auf die Beseitigung konkreter Symptome oder zugrundeliegender Körperschäden, sondern unterstützen den Klienten bei der Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte.

Als Ausübung von "Heilkunde" betrachtet der deutsche Gesetzgeber "jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt wird" (Heilpraktikergesetz §

1 (2)). (Nach der Auslegung der Gerichte genügt es, daß bei Klienten ein entsprechender Eindruck hervorgerufen wird.) In Österreich gilt jede "in bezug auf eine größere Zahl von Menschen gewerbemäßig ausgeübte Tätigkeit, die den Ärzten vorbehalten ist", als strafbar, wenn sie "ohne die zur Ausübung des ärztlichen Berufs erforderliche Ausbildung" vorgenommen wird (§ 184 des österreichischen Strafgesetzbuchs); zu solchen Tätigkeiten rechnen das Ärztegesetz und weitere Nebengesetze die Untersuchung, Diagnose und Behandlung von Patienten. Eine ähnliche Rechtsauffassung herrscht in jenen Schweizer Kantonen vor, die die Ausübung von Heilkunde nur "Medizinalpersonen" vorbehalten.

3. Ich verwende keine irreführenden Titel und Berufsbezeichnungen.
Der Klient darf vom Heiler nicht den Eindruck erhalten, daß dieser etwas darstellt, was er nicht ist. Ein falscher Eindruck kann z.B. durch das Tragen typischer Berufskleidung (weißer Kittel), das Führen gekaufter Titel oder eines akademischen Grades ohne Erlaubnis entstehen.

V. Toleranz
Grundsätzlich respektiere ich alle Kollegen, die im Rahmen dieser Richtlinien auf einer anderen Überzeugungsgrundlage arbeiten als ich.

Kein Heiler darf einen anderen aus weltanschaulichen Gründen verunglimpfen oder diffamieren. Davon unberührt bleibt das Recht auf freie Meinung; eigene Überzeugungen sollen aber in sachlicher Form vorgebracht werden, ohne persönliche Beleidigungen.

V. Werbung
Jedwede Werbung geschieht mit der gebotenen Zurückhaltung und sollte in erster Linie der Information der Klienten dienen.
Werbung sollte z.B. nicht enthalten: Erfolgsversprechen; Verunglimpfungen anderer Methoden, Kollegen oder Vertreter anderer Heilberufe; Hinweise auf Dankschreiben, Auszeichnungen und Spezialisierungen auf bestimmte Krankheiten; sonstige irreführende Aussagen.

VI. Schweigepflicht
Alle mir von Klienten anvertrauten persönlichen Informationen behandle ich streng vertraulich.
Einer Weitergabe in anonymisierter Form (d.h. ohne Angabe von Personalien) steht nichts entgegen - zum Beispiel im Rahmen des Informationsaustauschs mit Kollegen oder Angehörigen anderer Heilberufe.

VII. Auskunftspflicht
Im Rahmen der Schweigepflicht bin ich bereit, der Ethikkommission des DGH alle Details meiner Tätigkeit offenzulegen. Diese Regel ist notwendig, damit bei Bedarf die Einhaltung des Kodex überprüft werden kann.

VIII. Unterstützung der Ethik-Kommission
Wenn mir Verstöße gegen den Verhaltenskodex bekannt werden, weise ich den betreffenden Heiler in angemessener Form darauf hin. In solchen Fällen kann ich aber auch die "Ethik-Kommission" um Hilfe und/oder Unterstützung bitten.

IX. Der Kodex ist mit Ausnahme der Festlegung über den Honorarhöchstsatz sinngemäß auf Ausbildungsverhältnisse zu übertragen.

Dieser Kodex samt Erläuterungen wurde vom Vorstand des DGH am 24.9.1995 beschlossen und am 14.2.1998 sowie am 8.5.2004 geändert. Sie sollen in regelmäßigen Abständen neu diskutiert und gegebenenfalls modifiziert werden.

Die Wiedergabe der Ethik-Richtlinien erfolgt hier mit freundlicher Genehmigung des DGH e.V.



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Freitag, 7. Juni 2013

Geistiges Heilen - Praktische und spirituelle Ethik als Arbeitsgrundlage für Geistiges Heilen

Die Ethik spielt in der spirituellen Arbeit speziell in der Geistheilung und bei Heilerausbildungen eine ganz entscheidende Rolle.

Oftmals ist die Arbeit der Geistigen Heiler und der Spirituellen Lehrer in Verruf gekommen, weil es "schwarze Schafe" gibt, die den Vertrauensvorschuss ihrer Schüler und Klienten missbrauchen und diese im Extremfall sogar in lebenslange Abhängigkeiten bringen. Gerade wenn man sich den Anspruch gibt, in Einklang mit dem Göttlichen Willen, der Universellen Göttlichen Liebe und den Universellen Gesetzen zu arbeiten, ist allerhöchste Verantwortung gefragt.


Dem hat der Dachverband Geistiges Heilen DGH e.V. Rechnung getragen, in dem er eigens Ethik-Richtlinien aufgestellt und zur Überwachung deren Einhaltung durch seine Mitglieder eine Ethik-Kommision eingerichtet hat. Dorthin können sich Schüler und Patienten wenden, falls es zu Problemen mit Heilern kommt.

Als "spirituelle Ethik" bezeichne ich die ethischen Arbeitsgrundlagen, die auf der Beachtung der Universellen Gesetze, besonders dem Gesetz des Freien Willens beruhen. Um einem Menschen nachhaltig und umfassend helfen zu können ist es unabdingbar, seine Erkrankungen oder seine Lebenskrisen im Zusammenhang mit der Entwicklung und den Wünschen seiner Seele und im Kontext der in den vergangenen Leben entstandenen karmischen Verpflichtungen zu sehen. Ein Mensch kann nur dann dauerhaft geheilt werden, wenn seine Seele die Krankheit nicht entweder als Impuls zur Veränderung von Verhaltens-, Glaubens- und Denkgrundsätzen benötigt oder sich die Krankheit als spezielle Erfahrung - auch als Erfahrung für die Umwelt - ausgesucht hat.

Die Geistige Heilweise benötigt also immer die Ergänzung durch die Transformation alter Muster, aber auch die Rückfrage nach dem Zweck der Krankheit. Mancher Mensch profitiert vom sogenannten "Krankheitsgewinn", d.h. er erhält durch seine Erkrankung die Zuwendung von seinen Mitmenschen, die er glaubt ohne seine Erkrankung nicht erhalten zu können. Hier ist es notwendig, ihn zum Erkennen seines wahren Wertes zu führen und das Vertrauen zu geben, dass er immer Zuwendung erhält, einfach deshalb, weil er ein Kind Gottes ist.

Der zweite wichtige Schritt ist es, den Klienten oder Patienten wieder zu seiner Eigenverantwortung zurückzuführen. Nur dann, wenn er bereit ist, die Verantwortung über sein Leben zu übernehmen, kann er dieses machtvoll und positiv gestalten und seine vielleicht früher vorhandene Opferrolle verlassen.

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Mittwoch, 5. Juni 2013

Methoden der Geistigen Heilung - Geistiges Heilen und andere Heilmethoden

Im Folgenden möchte ich kurz einige Methoden der Geistigen Heilung (Geistheilung) vorstellen, wobei diese Übersicht natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die Übersicht kann Dir aber einen Eindruck über die Vielfältigkeit der Arbeitsweisen ermöglichen.
 

Clearing
Aus der Reinkarnationstheorie ist bekannt, dass die Seele nach ihrem Tod den physischen Körper verlässt und sich in der Geistigen Welt auf ihre nächste Inkarnation vorbereitet. Manche Seelen sind sich aber z.B. aufgrund gewalttätiger oder schockartiger Umstände ihres Todes nicht darüber bewusst, dass sie gestorben sind. Sie bleiben dann "erdgebunden" und suchen dort die Nähe von Verwandten oder anderen mit ihnen in Resonanz stehenden Menschen oder von Orten, Häusern und Räumen auf. Wir spüren manchmal an bestimmten Orten eine "schlechte" Energie, wenn sich dort erdgebundene Seelen aufhalten, die in einer destruktiven emotionalen Verfassung sind. Menschen, die von derartigen Seelen umsetzt oder besetzt werden, können unter Energiemangel, negativen Emotionen und Wutausbrüchen, Konzentrationsschwäche, fremden Stimmen u.s.w. leiden. Beim Clearing werden diese erdgebundenen Seelen oder Fremdenergien angesprochen und dann mit Hilfe der Engel in Geistige Ebene begleitet.






Gebetsheilung
Bei dieser Heilform legt der Heiler dem Heilsuchenden die Hände auf den Kopf, auf die Schultern, auf eine schmerzende Stelle, oder er berührt ihn gar nicht. Dabei spricht er ein Gebet – laut oder leise. Es unterstützt die Einfühlung und das Bewusstsein, ein Kanal für Gottes Hilfe zu sein. Die Voraussetzung für die Heilung ist - wie übrigens bei allen anderen Heilmethoden auch - , dass die Seele des Patienten wirklich geheilt werden möchte.

Geistchirurgie
Hierunter versteht man das Durchführen von Operationen mit den bloßen Händen. Dabei werden einfachste Werkzeuge wie Nadeln und Taschenmesser unsteril benutzt und scheinbar Blut, tumorartiges Gewebe und Ähnliches aus dem Körper gefördert.

Handauflegen
Dies ist die wohl bekannteste Art der Geistigen Heilung. Die meisten Menschen wenden diese Methode instinktiv an: Die Mutter legt ihrem Kind die Hand auf den Bauch, wenn es Bauchschmerzen hat; wenn man sich den Arm anstößt, legt man seine Hand auf die schmerzende Stelle... Viele Heilmethoden der Geistigen Heilung wie z.B. Reiki nutzen ebenfalls das Auflegen der Hände.

Ho'oponopono
Erst vor Kurzem kam diese Heilmethode zu uns. Sie wurzelt in der Lehre des hawaiianischen Huna und besagt, dass alles, was wir im Außen erleben ein Spiegel unserer eigenen Einstellungen ist. Wir können so die Welt heilen, indem wir uns selbst heilen. Natürlich können wir auch unsere eigenen Erkrankungen heilen, indem wir die zugrunde liegenden unbewussten Programmierungen und Glaubenseinstellungen verändern.

Einen Ausführlichen Artikel zum Ho'oponopono findest Du unter diesem Link im Blog meiner neuen Website zur Poritiven Realitätsgestaltung www.recreate-coaching.de.

Huna
Huna ist eine alte Heilmethode hawaiianischen Ursprunges. Die Kahuna, die Medizinmänner teilen die Menschen in die drei Aspekte "Höheres Selbst", "Mittleres Selbst" und "Unteres Selbst" (das Göttliche Selbst, das bewusste Selbst und das Unterbewusstsein) ein. Im Unteren Selbst sind alte, in Zeitaltern gesammelte Verhaltensweisen und Überlebensstrategien gespeichert. Da diese Verhaltensweisen eng an die mit diesen Situationen verbundenen ebenfalls gespeicherten Emotionen gekoppelt sind, handeln wir in schwierigen Situationen oft instinkthaft, eben auf Basis dieser alten Strategien. Das Mittlere Selbst entspricht unserem normalen Tagesbewusstsein, während das Höhere Selbst unsere Göttliche Seele darstellt, die mit der allumfassenden Weisheit Gottes verbunden ist. Die Kahuna wenden eine Methode an, diese im Unteren Selbst gespeicherten alten Verhaltensstrategien und Emotionen aufzulösen und umzuprogrammieren.

Magnetismus
Beim Magnetismus leitet der Heiler seine eigene Energie an den Patienten weiter, um den Heilprozess zu unterstützen und Energiemangel auszugleichen. Dadurch muss er nach einer Heilsitzung erst einmal selbst neue Lebensenergie schöpfen, um nicht krank zu werden.

Licht- und Transformationsarbeit
Lichtarbeit bezeichnet allgemein die Arbeit mit Spirituellen Energien. Sie beinhaltet unter anderem die Techniken des Clearings, aber auch die Harmonisierung und Energieanhebung von Orten, Häusern und Räumen, Reinigung und Schutz vor destruktiven Energien und die Transformation von alten Mustern und Karma auf energetischer Basis.

Prana-Heilung
Pranic Healing nach Choa Kok Sui ist die Wissenschaft und die Kunst des berührungslosen Energie-Heilens. Diese Heilmethode geht vom Wissen über die Universelle Lebensenergie (Prana, Chi, Pneuma, Lebensatem...) aus. Diese Lebensenergie wird über unseren Energiekörper, die Aura aufgenommen und über die Energiezentren (Chakren) verteilt. Wird dieser Energiefluss gestört oder blockiert, so entstehen Krankheiten. Bei der Prana-Heilung werden ohne Berührung zunächst alle Energiestauungen und Blockaden beseitigt und der Energiefluss wiederhergestellt. Dann wird neue Lebensenergie in die gestörten Bereiche gelenkt. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte aktiviert und gestärkt.

Reiki
Reiki ist die wohl populärste Form des Geistigen Heilens. Reiki heißt soviel wie "Universelle Lebensenergie". Die Technik des Reiki wurde Anfang des letzten Jahrhunderts von Mikao Usui in Japan entdeckt und zu einer Heilmethode entwickelt. Ähnlich wie in der Prana-Heilung wird bei Reiki der Energiefluss harmonisiert und wiederhergestellt, jedoch in der Regel mit Auflegen der Hände auf unterschiedliche Körperpositionen. Wenn Du mehr über Reiki wissen möchtest, findest Du im Abschnitt "Reiki" ausführliche Informationen. Reiki kannst Du auch leicht selbst lernen. Mein Kursangebot zu Reiki findest Du ebenfalls im Menü "Reiki".

Rückführungstherapie oder Reinkarnationstherapie
Bei der Rückführungstherapie wird der Klient durch Meditation oder Hypnose in einen Alpha-Zustand, einer Schwingungsfrequenz des Gehirns versetzt, in welchem der Verstand so weit in seiner Aktivität zurückgefahren wird, dass die im Emotional- und Mentalkörper gespeicherten Erinnerungen an die frühe Kindheit oder an ein früheres Leben bewusst werden können. Durch Verbindung mit einem aktuellen Problem wird dabei der Klient zu dem Leben oder zu der Situation geführt, die in Zusammenhang mit dem aktuellen psychischen oder physischen Problem stehen. Der Klient erkennt die Zusammenhänge und wird anschließend durch ein Auflösungs-, Vergebungs- und Transformationsritual geführt, welches die Ursachen transformiert. Dadurch können an alte Traumata geknüpfte Verhaltensweisen und Emotionen wie z.B. Ängste verändert und aufgelöst werden. Die Rückführung unterscheidet sich von der Rückführungstherapie dadurch, dass das Auflösungsritual fehlt. In diesem Fall wird davon ausgegangen, dass allein das mentale Wissen der Ursachen für die Veränderung der alten Verhaltensweisen ausreicht. Nach meiner eigenen Erfahrung ist die Rückführungstherapie in jedem Fall der Rückführung vorzuziehen, da ich das Auflösungs- Vergebungs- und Transformationsritual für essenziell halte, um einen echten Erfolg zu erreichen.

Schamanismus
Der Schamanismus ist eine uralte Tradition, die in fast allen Kulturen der Erde zu finden ist. Dabei spielt die Verbundung zur Natur (Pflanzen, Tieren) eine entscheidende Rolle. Durch die bewusste Verbindung mit der Mutter Erde als lebendiges, nährendes Wesen werden wir uns der Vollkommenheit der Schöpfung und der Einheit mit allem Leben bewusst. Der Schamane versetzt sich mittels verschiedener Techniken (Trommeln, Rasseln, Tanz, Atemtechniken, Räucherwerk) in Trance und verbindet sich so mit den übernatürlichen Kräften, von denen er Rat und Heilkraft erhält. Durch die bewusste Verbindung zur Schöpfung entsteht der Respekt, der notwendig ist, um in der physischen Existenz zu leben, ohne die Lebensgrundlage zu zerstören. Wir finden unsere Mitte, erhalten neue Lebenskraft durch die Verwurzelung mit der Erde und können wieder in Frieden mit uns selbst und ALLEM, WAS IST leben.

Kombination mehrerer Methoden
Viele Heiler haben mittlerweile ihre eigene Methode entwickelt, indem sie verschiedene Techniken miteinander kombinieren und ihre eigenen Erfahrungen und Ergänzungen einbringen. Manche Heiler arbeiten im direkten Kontakt und unter der Führung von Engeln und erhalten so weitere neue Methoden der Geistigen Heilung. Allen verantwortungsbewussten Heilern ist gemeinsam, dass sie sich darum bemühen, ihr eigenes Ego, ihren Willen aus dem Prozess herauszuhalten und sich ganz der Göttlichen Führung zu überlassen, damit nur das geschieht, was dem höchsten Wohl des Patienten dient und im jetzigen Augenblick richtig für ihn ist.


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Dienstag, 4. Juni 2013

Energetisches Heilen: Neue Anleitungen und Tipps für Energiearbeit

Unser Körper - die Heilerseminare & energetisches Heilen

Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716), der Begründer der neuen deutschen Philosophie, sah in der Monade die beseelende und formende Kraft unseres Körpers und der Materie (mehr dazu weiter unten). Seit Einstein wissen wir, dass alles im Weltall aus Energie besteht, so auch unser Körper und unser Geist. Fehlt es uns an Lebensenergie, dem Prana oder Chi, kommt es zu energetischen Blockaden und später zu Krankheitssymptomen.



Diese Blockaden kann man durch energetisches Heilen aufheben. Jeder Mensch besitzt diese Fähigkeit der Selbstheilung – nutzen Sie sie!
Lichtarbeit und energetisches Heilen

Man stellt sich im Allgemeinen den Fluss der Lebensenergie als ein Netz aus Lichtbahnen durch unseren Körper vor. Dieses Modell macht man sich z.B. in der Akupunktur zu Nutze.

Sie können jedoch aus selbst aktiv werden, in dem sie diese Energie, dieses Licht, zum Fließen bringen.


Montag, 3. Juni 2013

Geistiges Heilen & Geistheilung - Tipps und Hinweise für Geistiges Heilen

Tipps und Hinweise für Geistiges Heilen und Heilersausbildungen 

Wenn der Heiler sich mit der Wahrnehmung des Energiefeldes einer behandelten Person nicht so richtig sicher ist, kann man diese Wahrnehmung sehr gut trainieren. Günstig ist es, wenn man eine Person aus dem Freundes- oder Bekanntenkreises, die auch am Thema interessiert ist, hinzuziehen kann, so dass beide Personen im Wechsel mal als Heiler oder als Empfänger agieren. Dann kann man die Erfahrungen miteinander vergleichen und Neues ausprobieren.




Außerdem kann die folgende Technik nützlich sein: Der Heiler stellt sich vor, der Empfänger ist von einem weißen oder farbigen Licht- und Energiefeld in 20-30 cm Höhe auf dem physischen Körper umgeben, so als ob er einen “Astronauten-Anzug” mit dieser Dicke tragen würde. Nun werden die Hände zunächst über den Kopf gehalten wie besprochen, dann breitet der Heiler die Arme weit aus und führt seine Hände mit den Handflächen Richtung Empfänger und mit leicht gestreckten Armen, langsam und bewusst, von der rechten Seite und der linken Seite gleichzeitig auf den “Astronauten-Anzug” zu, stoppt an der Grenze von 20-30 cm vor der Körperfläche, führt die Hände wieder auseinander und öffnet die Arme wieder weit. Dann bewegt man die Hände ebenso wieder zum Körper des Empfängers, geht aber etwas tiefer usw..

Die Bewegung ist, als ob man einen überdimensionalen Ball vorsichtig mit den Händen greifen wollte. Hinter dem Empfänger stehend untersucht man so die rechte und linke Körperseite. Mit dieser Technik kann das gesamte Energiefeld abgetastet werden. Für die verschiedenen Körperseiten tritt man einfach vor die rechte Körperseite für die Erfassung von Körpervorderseite und Körperrückseite, zur linken Körperseite ebenso nur aus der umgekehrten Perspektive, und vor den Empfänger für die Erfassung wiederum der beiden Körperseiten aus umgekehrter Perspektive.

Mit der Zeit erfühlt man die Grenzen des Energiefeldes dann mit den Händen und kann so die Qualität der einzelnen Bereiche erfassen. Durch Üben ist dies für jede/n Interessierten erlernbar und erfahrbar. Es ist besonders wichtig, das Energiefeld nicht nur mit dem rationalen Verstand zu untersuchen, sondern die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Wahrnehmung der Hände zu richten und für intuitiv erfahrene Bilder zum Thema offen zu sein. Je entspannter und feinfühliger man dies tut, umso mehr kann man erfassen. Mit der Übung lernt man, die eigene Intuition weiter zu entwickeln und gewinnt dahingehend an Vertrauen.


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Sonntag, 2. Juni 2013

Geistiges Heilen und Geistheilung - Das Energiefeld auffüllen - Geistheiler


Das Energiefeld neu auffüllen - Geistiges Heilen und Heilerausbildung

Die so gereinigte Aura wird nun wieder mit Licht aufgefüllt, um das Energiefeld zu harmonisieren und dies zu stabilisieren. Dazu gibt der Heiler durch Handauflegen oder durch Bestrahlen der Aura mit den Handinnenflächen den fortwährend fließenden Lichtenergiestrahl an den Empfänger weiter.


Zuerst werden beide Hände wieder über den Kopf gehalten oder auf den Kopf aufgelegt und der Heiler visualisiert, wie sich der Lichtstrom der Hände im Körper des Empfängers ausbreitet, bis der Körper ganz angefüllt und licht ist. Dann findet der Heiler intuitiv die Stellen des Energiefeldes an denen durch das Ausstreichen Löcher entstanden sind und legt vorsichtig die Hände auf oder hält sie über die Flächen.

Dabei visualisiert er die ganze Zeit, wie der Lichtstrom das Energiefeld des Empfängers immer heller und strahlender erscheinen lässt und wie das Licht den physischen Körper allmählich mit einer dicken Schutzschicht umgibt. Verschiedene Bereiche des Körpers wie die Schultern, der obere und untere Rücken, der Bauch, die Ober- und Unterarme, die Ober- und Unterschenkel und die Füße sollten dann nacheinander mit Licht gefüllt werden. Auch hier sollte der gesamte Vorgang etwa 30 Minuten dauern, wichtig ist dabei immer wieder tief durchzuatmen, um Führung zu bitten und dann der eigenen Intuition zu folgen. 

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Samstag, 1. Juni 2013

Geistiges Heilen und Geistheilung - Reinigen und Lösen - Geistheilung

Reinigen und Lösen - Geistiges Heilen und Heilerausbildung

Wenn das Bild sich stabilisiert hat, hält der Heiler seine Hände mit den Handinnenflächen nach unten über den Kopf des Empfängers, dort verweilt er etwas und spürt nach wie er das Energiefeld des Empfängers wahrnimmt. Ist es eher warm oder kalt, fest oder flexibel, ausgeglichen oder unregelmäßig in den verschiedenen Richtungen, gibt es Lücken im Energiefeld?


Dann streicht er vom Kopf aus entlang des Nackens über die Schultern entlang der Arme, Richtung Boden, zuerst auf der rechten, dann an der linken Seite das Energiefeld aus. Es ist eine streichende Bewegung, so als ob man mit der flachen Hand über eine weiche Wolldecke streicht, die aber den Körper nicht berührt, sondern so etwa 20-30 cm über dem physischen Körper stattfindet. Er visualisiert dabei, dass alle feststeckenden Energiemuster, alle Blockaden, Kälteflächen, Hitzeknoten, Löcher, Unregelmäßigkeiten, verfestigten negativen Gedanken oder Gefühle und alles was starr, dunkel und hemmend wirkt, sich lösen kann und in den Boden abfließt.

Dies wiederholt er einige Male und beginnt dann die gleiche Streichbewegung vom Kopf aus über die Brust, den Bauch, entlang der Beine zum Boden und vom Kopf aus über den Rücken Richtung Boden, mit der gleichen Visualisation und ohne den Körper direkt zu berühren, auszuführen. Nach einigen Minuten des Ausstreichens in die einzelnen Richtungen, hält der Heiler die Hände wie zuvor mit den Handinnenflächen nach unten über den Kopf des Empfängers und spürt nach, ob sich das Feld verändert hat. Diese beiden Techniken wiederholt er so lange, bis sich das Feld gleichmäßig warm, weich und nach allen Seiten ausgeglichen anfühlt.

Hier sollte der Geber, der geistiges Heilen ausführt, seiner intuitiven Wahrnehmung vertrauen, die ihm die Qualitäten des Energiefeldes verständlich machen wird, fühlt er sich stellenweise unsicher, bittet er einfach wieder um Führung. Der ganze Prozess sollte in etwa 30 Minuten dauern.      

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